Bericht über den Ablauf einer Hunderettungs-Aktion
Wie mit wenig Arbeit sehr viel geholfen werden kann!!

Urlaubszeit, Zeit für Hilfe in Lanzarote!!
Doch wie kann ich helfen? Wir stellen Ihnen hier einen Bericht vor, wie es bei einer Hunderettungs-Aktion abgelaufen ist. Auch Sie können mit und in Ihrem Urlaub helfen. Lesen Sie diesen Bericht und überlegen Sie sich, ob Sie nicht auch mit Ihrem Urlaub Leben retten möchten. Es ist wirklich so einfach ein Hundeleben vor der Todesspritze zu bewahren.
Bei Fragen können Sie sich gerne an die Familie Schrapp wenden, sie wird bei nächsten Besuchen in Lanzarote wieder Hunde mit nach Deutschland nehmen.


Ein Bericht von Michael und Brigitta Schrapp, D-77887Sasbachwalden
Rettung vor der Todesspritze! 

Aufmerksam geworden durch unsere Freundin, die im letzten Jahr einen Husky von Lanzarote nach Deutschland gebracht hatte, um diesen vor dem Tod zu retten, wollten auch wir uns an einer solchen Aktion aktiv beteiligen. 

Durch Zufall lernten wir dann im Laufe unseres Aufenthaltes auf Lanzarote Anita kennen, die sich privat sehr für Tiere engagiert und gerade auf der Suche nach Rückreisenden war, die sich bereit erklären, Hunde mitzunehmen. Hunde, die in schlechten Händen waren, Hunde die vor der Todesspritze gerettet werden müssen (in der Tötungsstation auf Lanzarote werden die Hunde nach 21 Tagen getötet) oder Hunde, für die schon ein besseres Zuhause in Deutschland gesucht wurde. 
Für uns war nach einem langen Gespräch klar, dass wir hier helfen wollen und so wurden relativ schnell alle Formalitäten geklärt. Anita brauchte Namen, Adresse, den genauen Rückreisetag, die Fluggesellschaft und die genaue Flugnummer (am Besten den Flugschein vorlegen). Gut ist es natürlich, wenn man z. B. über Handy oder aber über Telefon auf Lanzarote zu erreichen ist. Muß aber nicht sein. Wir vereinbarten einen Treffpunkt am Abflugtag und genaue Zeit, so dass wir uns nicht verfehlen konnten. Alles weitere wurde nun von Anita in die Wege geleitet. 

Am Abflugtag trafen wir uns zu verabredeter Zeit im Abflugterminal und Anita kam mit zwei Hundetransportboxen, in welchen jeweils ein Welpe lag. "Reh" und "Tiger", Welpen im Alter von ca. 3 Monaten, waren beide sehr ängstlich, aber nach liebevoller Zuwendung und einer Minimaldosis an Beruhigungsmittel lagen sie kurz darauf zusammengekuschelt beide in einer Hundebox. Wir bekamen die nötigen Papiere der beiden Welpen, die Impfausweise und nochmals die Telefonnummern von Anita und natürlich von der Kontaktperson in Deutschland. Anita erledigte noch das Ausfüllen der nötigen Papiere für die Fluggesellschaft, dann wurden "Reh" und "Tiger" vom Transportband übernommen. Guten Flug!

In Frankfurt angekommen konnten wir die Hundebox, noch bevor unsere Koffer ausgeladen waren, an einem Extraschalter entgegennehmen. Etwas müde, aber wohlauf lagen die beiden Kleinen in ihrer Box. Der Gang durch den Zoll war problemlos und gleich darauf wurden wir von Frau Ebert empfangen. Sie wußte durch telefonische Beschreibung von Anita, wer denn nun kommen würde. Die Hunde wurden an ihre neue Besitzerin übergeben, wo sie die nächste Zeit betreut werden und wir hatten das schöne Gefühl, hier geholfen zu haben. 

Sollte Intereresse an Mithilfe bestehen (zur Zeit werden hauptsächlich Flugreisende mit Zielflughafen Frankfurt gesucht), wenden Sie sich bitte an Anita (keine Sprachprobleme, da Anita Deutsche ist) 
Tel. 0034 - 928 - 591044 oder 0034 - 626 - 492713 

Falls Sie bereit wären, leere Hundetransportboxen von Deutschland (Frankfurt) nach Lanzarote mitzunehmen, können Sie sich ebenso gerne an Anita wenden. 
Tel. 0034 - 928 - 591044 oder 0034 - 626 - 492713 

Übrigens kostet ein Telefongespräch mit der Vor-Vorwahl 01051 nach Lanzarote nur 20 Pf. pro Minute.
Wäre also bei Anita 01051- 0034 - 928 - 591044 oder 01051-0034 - 626 - 492713

Für weitere Info wegen dem Ablauf dieser Aktion können Sie auch gerne mit der Familie Schrapp aus Deutschland Kontakt aufnehmen.


Tierheime im Ausland die Hilfe brauchen
Spanien
Rumänien